Ellenbogen

Das Ellenbogengelenk ist ein vor allem knöchern geführtes Gelenk mit einer komplexen Anatomie und  Beweglichkeit. Es neigt zu degenerativ, entzündlichen Veränderungen an den Sehnenansätzen. Aber auch Gelenkarthrosen mit freien Gelenkkörpern und periartikulären Verkalkungen finden sich häufig am Ellenbogengelenk. Außerdem finden sich einige Nervenengpasssyndrome in dieser Region.

 

Epicondylitis humeri redialis/Tennisellenbogen

Bei einem “Tennisellenbogen” besteht eine Sehnenursprungsreizung der Hand- und Handgelenksstrecker. Es bestehen mehrere Therapiemöglichkeiten, wie eine entreizende Infiltrationen, eine Epicondylitisbandage, eine Stoßwellentherpie, eine Gipsruhigstellung für mehrere Wochen und eine Physiotherapie mit Querfriktion. In seltenen Fällen ist eine operative Versorgung oder eine Bestrahlung nötig.

 

Epicondylitis humeri ulnaris/Golferellenbogen

Bei einem “Golferellenbogen” besteht eine Sehnenursprungsreizung der Hand- und Handgelenksbeuger. Es bestehen mehrere Therapiemöglichkeiten, wie eine entreizende Infiltrationen, eine Epicondylitisbandage, eine Stoßwellentherpie, eine Gipsruhigstellung für mehrere Wochen und eine Physiotherapie mit Querfriktion. In seltenen Fällen ist eine operative Versorgung oder eine Bestrahlung nötig.

 

Periartikuläre Verkalkungen/Bewegungseinschränkungen...

durch knöcherne Anbauten
Diese Bewegungseinschränkungen durch knöcherne Anbauten am Ellenbogen treten meist nach eine Unfall auf.
In einigen Fällen erlauben die Befunde eine Behandlung mit einer arthroskopischen Operation um freie Gelenkkörper zu entfernen oder Teile der Gelenksinnenhaut zu beseitigen. Größere Randanbauten sind besser über eine Gelenkeröffnung zu beseitigen.

 

Supinator-, Pronator-teres- und Sulcus-ulnaris-Syndrom
Nervenengpass-syndrome

Die Nervenengpasssyndrome (Supinator-, Pronator-teres- und Sulcus-ulnaris-Syndrom) erfordern nach neurologischer Abklärung und fehlgeschlagener konservativer Therapie die Freilegung des eingeengten Nervens.


Bei allen Operationen am Ellenbogen ist eine Ruhigstellung und anschließend intensive Nachbehandlung erforderlich.


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